Altersvorsorge

Der große Ratgeber für die private Altersvorsorge

Eine finanzielle Altersvorsorge für das Alter ist enorm wichtig in der heutigen Zeit. Doch welche Variante ist für einen persönlich die Beste? Was hat es auf sich mit Rürup und Riestern?

Einschätzung der gesetzlichen Rente

Ganz automatisch zahlt ein jeder, der als Angestellter beschäftigt ist ein in die gesetzliche Rentenversicherung. Der momentan veranschlagte Beitrag von 18,9 Prozent wird aufgeteilt zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber. Auch Selbstständige sind versicherungspflichtig. Dies gilt ebenso für die freiwillig Versicherten. Im Gegensatz zu den Personen, die sich in einem Angestelltenverhältnis befinden, müssen sie ihre Beiträge komplett alleine bestreiten.

Die staatliche Rente

Die staatliche Rente funktioniert jedoch nicht wie eine Art privater Sparvertrag. Das Geld, welches der Arbeitnehmer jeden Monat einzahlt, landet nicht auf einem Konto. Es kann somit angespart werden und wird auch nicht im Rentenalter mit der Verzinsung ausgezahlt. Stattdessen gilt die seit 1957 bestehende Regelung des Umlageverfahrens. Die Beiträge, die gerade eingenommen werden, gehen sofort wieder raus an die Personen, die jetzt Rentner sind.
Diejenigen die heute einzahlen, müssen hoffen und bangen, dass die Generation nach Ihnen ebenso in der Lage ist dann ihre Rente zu zahlen. Dieses Abkommen ist ein sogenanntes „stilles Abkommen“ und wird daher auch bezeichnet als „Generationenvertrag“. Aber bereits jetzt schon reicht das Geld was die Jungen einzahlen nicht mehr aus. Der Staat muss dies auffangen und ausgleichen in Form von Zuschüssen. Wie hoch dann einmal die Rente für diejenigen sein wird, die jetzt aktuell einzahlen, kann daher nicht genau angegeben werden. Die sogenannte Renteninformation, die jeder Angestellte regelmäßig von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt bekommt, gibt den momentanen Stand der späteren Rente an.
Eins steht aber bereits fest. Das Rentenniveau wird weiter sinken. Ein Absacken von 48,7 Prozent des Nettoeinkommens auf ein Nettoeinkommen von 45,4 Prozent, wird vorausgesagt bis zum Jahre 2027. Drei Jahre später sollen es sogar 43 Prozent sein. Diese Lücke muss der Arbeitnehmer versuchen zu schließen wenn er im Alter lebenswert leben möchte.

Die Geldentwertung

ist bei diesen Berechnungen noch nicht mit einkalkuliert worden. Aktuell wird die Rente veranschlagt mit 800 Euro. Davon bleiben nach zehn Jahren und der Einschätzung der Inflationsrate als Kaufkraft 653 Euro über. Noch einmal 10 Jahre später können dann Waren nur noch für 534 Euro Wert gekauft werden. Wenngleich das natürlich auch Geld ist, ist es jedoch zu wenig um im Alter seinen gewohnten Lebensstandard weiterführen zu können. Damit dieser erreicht werden kann sind zwei Punkte wichtig. Diese sind auch unbedingt notwendig.

Die Sicherung der Betriebsrente

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Für Arbeitnehmer gibt es während ihres Arbeitszeitraumes einen Anspruch auf die sogenannte betriebliche Altersvorsorge. Diese wird aber von immer weniger Unternehmen heutzutage noch selbst gezahlt.
Vom Gesetzesstandpunkt aus gesehen sind sie dazu aber verpflichtet. Wenn sie es schon nicht selbst zahlen wollen müssen sie ihren Angestellten normalerweise im Bereich der Betriebsrente mindestens einen externen Anbieter angeben als Alternative. Zu diesen externen Anbietern gehören Pensionsfonds, Pensionskassen, Unterstützungskassen und auch die (Direkt-) Versicherungen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben bei diesen die Möglichkeit dort flexibel einzuzahlen. Der Vorteil dieser Einrichtungen ist, dass die Kosten für diese organisierten Sparverträge normalerweise niedriger ausfallen als es bei privaten Abschlüssen der Fall ist. Somit ist dementsprechend auch die Rendite höher. Der Arbeitgeber überweist das Geld direkt von dem Bruttogehalt des Arbeitsnehmers, welches auch steuerliche Vorteile mit sich bringt sowie Vorteile bei den Sozialabgaben.

Ist eine private Rentenversicherung sinnvoll?

Abschluss der Riester-Rente

Diese Rente der staatlich gefördertem Riesterrente kann jeder Arbeitnehmer abschließen. Im Jahre 2002 wurde sie eingeführt, benannt nach dem Arbeitsminister, welcher zu der Zeit im Amt war. Es war  Walter Riester von der SPD. Der sogenannte Sockelbeitrag, welcher der Arbeitnehmer bzw. der Sparer aufbringen muss liegt bei fünf Euro jeden Monat.
Finanzberater sprechen jedoch oftmals von einem sogenannten „Mindestbeitrag, dem Interessenten gegenüber. Dieser befindet sich auf einer Höhe  von vier Prozent bezogen auf das Einkommen. Somit ist dieser Mindestbetrag um einiges höher als der Sockelbetrag.  Arbeitnehmer, die sich für die Zahlung des Mindestbeitrages entscheiden, profitieren dafür aber auch von den ganzen Vorteilen, die das Riester-Sparen mit sich bringt. Mittels der Steuervergünstigung  und einem Geldzuschuss fördert der Staat das Ganze. So ist es quasi eine Entschädigung und ein Anreiz gleichermaßen. Je nach Anbieter und je nach angebotener Form, ergibt sich die Höhe der Zusatzrente.
Für wen und was ist jetzt das richtige? Das richtige ist neben der Risikobereitschaft des Interessenten am meisten abhängig vom Einstiegsalter desjenigen der Sparen möchte. Drei Arten der Riester-Rente gibt es. Zum einen das Riester-Fondssparen, ideal für Personen unter 40 Jahren. Für Ältere zwischen 40 und 45 Jahren bietet sich die Riester-Rentenversicherung an. Personen, die älter als 45 sind ist das Riester-Banksparen die richtige Wahl.

Selbstständige und Freiberufler

Dieser Personenkreis ist normalerweise nicht berechtigt zum Abschluss einer geförderten Riester-Rente. Möglich ist es lediglich in gewissen Ausnahmefällen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Person verheiratet ist mit einer Person, die Riester berechtigt ist. Diese Berufsgruppe kann als Alternative zur Riester-Rente die Rürup-Rente abschließen. Erfunden vom Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup. Im Gegensatz zu der Riester-Rente sind bei ihr auch die Steuervorteile immens höher. Im Jahre 2014 können bis zu 15.600 Euro, bei Verheirateten sind es 31.200 Euro im Jahr steuerlich gefördert von Freiberuflern und Selbstständigen angelegt werden. Hochgerechnet zum Jahre 2025 werden es dann wahrscheinlich 20.000 Euro für Singles und 40.000 Euro für Verheiratete sein.

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Wohneigentum

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Über diese Möglichkeit sollte in jedem Fall nachgedacht werden, denn es zeigt sich, dass Besitzer einer Immobilie im Alter im Durchschnitt wohlhabender sind und finanziell gesehen angenehmer leben können als Mieter. Zu Recht ist selbst genutztes Wohneigentum eine gute Altersvorsorge.

Was sagen die Experten?

Experten glauben, dass noch in Jahrzehnten Wohnimmobilien die sich in einer guten Lage befinden,  ein wirtschaftliches Wachstum ersichtlich ist und die Immobilien gepflegt wurden, auch dann noch in ihrem Wert stabil sind. Daran ändert auch nichts die schrumpfende Bevölkerung oder der Fall, dass die Wirtschaft in der Heimat nur noch geradeso  funktioniert.  Die Geldentwertung, die auch bei anderen Formen des Sparens ihren Einfluss hat, kann dem Wert einer Immobilie nicht so viel schaden.
Die Lage ist ein ganz wichtiger Faktor hinsichtlich der Wertstabilität. Die Fincas auf Mallorca, Appartements in Florida und die Hütten auf Kreta gehören nicht in den Bereich der Altersvorsorge sondern dienen ausschließlich der Gestaltung der Freizeit.
Doch im Bereich der Ferienimmobilien kam es wie auch bei den Wohnimmobilien zu Fehlinvestitionen. Es kommt halt mittlerweile sehr darauf an in welchem Gebiet sich das Objekt befindet. In zahlreichen Regionen haben die Siedlungsreihenhäuser oder Häuser in einer wunderschönen grünen Gegend, als Traumhaus schon länger keinen guten Stand mehr, was ihren Wert betrifft. Einige Teile von Sachsen-Anhalt, Bremerhaven, Thüringen, Vorpommern, das Saarland und das Ruhrgebiet war für Verkäufer ihrer dort befindlichen Immobilie wohl eher ein Verlustgeschäft in den letzten zehn Jahren. In den Gebieten die zu den Großräumen zählen, wie München, das Rheinland, Hamburg und Rhein-Main hingegen sind enorme Wertzuwächse bei den Immobilien zu verzeichnen.

Studie über das Wohnverhalten

Die Deutsche Bank führte eine Studie durch. Aus dieser ging hervor, dass sowohl Einfamilienhäuser als auch immer mehr Wohnungen in der Innenstadt bei den Käufern besonders beliebt sind. Daher sollte vor einem Kauf gut geprüft werden, ob sich der Tausch von Miete zum Eigentum auch tatsächlich lohnt.

Eine Investition die sich rechnet:

Im Alter spart ein Single aufgrund von mietfreiem Wohnen im Monat 530 Euro. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt wären es dementsprechend 632 Euro, die weniger zu zahlen wären. So schätzt es der Baufinanzierer der LBS ein.
Was ist wenn einem der Aufwand, den ein Hauskauf oder Hausbau mit sich bringt, als zu groß empfunden wird? Die Person sich nicht wirklich seiner Sache sicher ist oder nicht an einen festen Ort gebunden sein möchte? Diese sollte den Schritt Eigenheim sein lassen. Als Alternative gibt es noch einige andere Möglichkeiten.

Prüfung einer Lebensversicherung

Anstatt des Eigenheimes kann auch eine abgeschlossene Lebensversicherung als Sicherung im für die Altersvorsorge eine gute Möglichkeit sein. Die Lebensversicherung ist der einzige von allen Sparverträgen bei dem direkt in mehreren Bereichen eine Vorsorge getroffen werden kann.
Im Falle des vorzeitigen Todes des Versicherungsnehmers sind dessen Angehörige finanziell abgesichert.  Aber auch größere Kredite lassen sich damit tilgen. Im Erlebensfall erhält der Versicherungsnehmer eine verzinste Kapitalauszahlung, die garantiert ist.
Allerdings sinkt diese Garantieverzinsung in Folge des Zinsniveaus, welches gerade niedrig ist. Ab Anfang des Jahres 2015 möchte die Bundesregierung, dass Versicherungen im Bereich der Lebensversicherung ihren Kunden bei Neuverträgen für deren Sparanteil nur noch eine Zusage von 1,25 Prozent Verzinsung zusagen.

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Die Börse

Die Börse als Altersvorsorge? Ja, auch das ist eine Möglichkeit. Wenngleich es an der Börse auch immer wieder zu Kursschwankungen kommt, bieten dennoch die Zinspapiere, Aktien und die Immobilienfonds auf lange Sicht gesehen gute Renditechancen. Profitieren können davon auch die Vorsorgesparer.

Investmentfonds

Seit dem Jahre 1998 haben Banken und Sparkassen spezialisierte Investmentfonds in ihrem Portfolio im Bereich der Altersvorsorge. Dies sind die AS-Fonds. AS ist die Abkürzung für den Begriff Altersvorsorge-Sondervermögen. Die Fonds sind ausgelegt auf die Absicherung im Alter, weshalb sie einige gesetzliche Regeln erfüllen müssen.

Der Gesetzgeber konnte sich bis heute nicht dazu durchringen die AS-Fonds zu fördern. Dies ist auch der Grund warum die Nachfrage nach diesen Fonds recht gering ist. Nachdem im Juli 2013 das Kapitalanlagesetzbuch in Kraft getreten ist, dürfen neue AS-Fonds seitdem nicht mehr eröffnet werden. Die Fonds, die bereits bestehen genießen den Bestandsschutz.

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