Tierhalterhaftpflichtversicherung

Tierhalterhaftpflichtversicherung ideal für Hunde- und Pferdehalter

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist eine spezielle Form der Haftpflichtversicherung, die sich in erster Linie an Hunde- und Pferdehalter richtet. In der Versicherung sind nicht nur die Tierhalter, sondern auch Freunde, Nachbarn oder Verwandte mitversichert, die gelegentlich auf das Tier aufpassen. Kommen sie dabei aber selbst zu Schaden, greift die Versicherung nicht. Tierhalter minimieren auf diese Weise ihr finanzielles Risiko. Die Tierhalterhaftpflicht übernimmt unmittelbare Schäden, die vom Tier verursacht werden und kümmert sich auch um Folgeschäden.

 

Tierhalterhaftpflichtversicherung
Tierhalterhaftpflichtversicherung

Tierhalterhaftpflichtversicherung Vergleich für Pferde und Hunde

Besonderheiten bei der Versicherung von Pferden

Einige Versicherungen bieten an, auch Flurschäden oder Schäden durch einen ungewollten Deckakt bei Reit- oder Zugtieren zu übernehmen. Außerdem können auch Kutschfahrten oder Turnierbeteiligungen mitversichert werden.

Eine gute Versicherung erkennt man daran, dass sie auch Schäden übernimmt, die durch ein Versehen des Tierhalters zustande kommen. Beispielsweise kann es zu Schäden kommen, wenn der Zaun kaputt ist und das Pferd auf die Straße läuft.

Wichtige Versicherung für Hundehalter

Hundehalter profitieren von der Tierhalterhaftpflichtversicherung. So übernehmen einige Versicherer auch Mietsachschäden, die durch einen Hund verursacht werden. Auch hier lässt sich eine gute Tierhalterhaftpflichtversicherung daran erkennen, dass auch bei geringen Pflichtverstößen die Versicherung eingreift, beispielsweise, wenn der Halter den Leinenzwang missachtet.

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Ausgenommen sind aber auch hier mutwillige Verstöße gegen die Halterpflichten. Achten Sie aber in der Police darauf, ob bestimmte Hunderassen ausgenommen werden. Oft werden Kampfhunde ausgeklammert.

Übersicht von Hundeversicherungen: Tierhalterhaftpflicht

Die Haftpflichtversicherung ist für jeden Hundehalter ein Muss und trägt Schäden, die durch den vierbeinigen Liebling verursacht wurden.

Leistungsbereiche und Versicherungsprämien unterscheiden sich zwischen den einzelnen Gesellschaften jedoch enorm und sollte vorher gut verglichen werden. Einen besonders günstigen Schutz gibt es beispielsweise ab 50 Euro im Jahr. Je gefährlicher die Rasse des Hundes eingestuft wird, desto höher kann der jährliche Versicherungsbeitrag der Hundehaftpflicht ausfallen.

Umfang der Tierhalterhaftpflichtversicherung

Beim Abschluss der Hund Haftpflichtversicherung ist darauf zu achten, dass man nicht nur als Halter selbst umfassend geschützt ist. Ebenso müssen alle Personen eingeschlossen sein, die den Hund beaufsichtigen, wie beispielsweise Familienmitglieder oder Freunde.

Je nach Police kann eine maximale Versicherungssumme pro Schadensfall festgelegt sein. Übersteigt der Schaden diese Summe, muss der Versicherte die Differenz aus eigener Tasche bezahlen. Außerdem ist auf das Gebiet der Versicherung zu achten. Während manche Gesellschaften nur in Deutschland versichern, genießt der Hund bei anderen Policen auch im Ausland einen entsprechenden Schutz. Bei Jagdhunden müssen die Besitzer oftmals einen gesonderten Schutz abschließen.

Wichtig: In einigen Bundesländern ist die Haftpflicht nicht mehr nur eine Option, sondern zur Pflicht für Hundehalter geworden. In Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt wurde ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Demnach sind alle Hunde ab einem Alter von 6 Monaten versicherungspflichtig.

Wichtige Komponenten bei der Tierhalterhaftpflicht für den Hund

Mietschäden

Der Hund hinterlässt in der Mietwohnung beachtliche Schäden, beispielsweise an Auslegware oder Türrahmen. Vermieter können diese Schäden geltend machen. Auch das Mobiliar, beispielsweise in einer Ferienwohnung, zählt zu diesen Mietschäden.

Forderungsausfalldeckung

Sie greift, Hund oder Halter Schaden zugefügt werden und der betroffene Gegenpart keine entsprechende Versicherung besitzt.

Führen ohne Leine

Schäden werden auch übernommen, wenn der Hund nicht angeleint war. Nur bei öffentlichen Orten mit Leinenzwang trägt der Halter eine gewisse Mitschuld.

Bisse

Die Tierhalterhaftpflicht für den Hund deckt auch Schadensersatzleistungen, wenn ein fremder Hüter oder ein Bekannter beim Ausführen des Hundes gebissen wird.

Tierkrankenversicherung – Aufnahmevoraussetzungen beachten

Eine Tierkrankenversicherung kann nicht beliebig für jedes Tier abgeschlossen werden. Je nach Versicherungsgesellschaft gibt es bestimmte Aufnahmevoraussetzungen, die vorher genau geprüft werden sollten.

Viele Versicherungen legen beispielsweise ein maximales Eintrittsalter fest, das je nach Rasse variieren kann. Außerdem muss detailliert Auskunft über den Gesundheitszustand des Tieres gegeben werden.

Bei Hunden und Katzen liegt das maximale Eintrittsalter bei etwa sieben Jahren. Bestimmte Rassen werden über einem Alter von fünf Jahren nicht mehr versichert.

Demnach ist schon mit dem Kauf des Tieres über eine entsprechende Tierkrankenversicherung nachzudenken. In Bezug auf den Gesundheitszustand müssen sämtliche bisher erfolgte Impfmaßnahmen vorgelegt werden und andere Behandlungen sind anzuzeigen. Steht bereits vor Versicherungsabschluss eine größere Behandlung für das Tier an, muss diese meist selbst getragen werden.

Was ist zu beachten?

Bei der Wahl der richtigen Tierkrankenversicherung ist darauf zu achten, dass man die freie Wahl eines Tierarztes oder einer passenden Tierklinik besitzt.

Hier sollten alle ambulanten und stationären Behandlungen abgedeckt werden, Folgemedikamente inbegriffen. Je nach Tarif kann es ein generelles Limit pro Versicherungsfall geben. Übersteigen die Behandlungskosten dieses Limit, beispielsweise bei einem folgenschweren Unfall, muss der Tierhalter die Differenz selbst zahlen. Außerdem gibt es bei den meisten Versicherungen ein Jahreslimit, das etwa 4.000 Euro bei Katzen betragen kann. Dies richtet sich jedoch nach Tier und Rasse.

Weitere Tipps bei der Wahl der richtigen Tierkrankenversicherung:

Die Versicherung sollte mindesten den zweifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte erstatten.
Auf anteilige Kostenübernahme achten oder auf versteckte Eigenleistungen.
Routine-Untersuchungen und Impfungen gehören nicht immer zu den abgedeckten Leistungen.
Häufig wird zwischen Krankheits-, Operation- und Unfallleistungen unterschieden.
Immer auf das Preis-/Leistungsverhältnis achten.

Jagdhaftpflichtversicherung: Wichtige Versicherung für den Hund

Haftpflichtversicherung, Tiere

Obwohl sich die Jagdhaftpflichtversicherung in erster Linie an Jäger, Förster oder Jagdaufseher richtet, ist sie auch eine unverzichtbare Versicherung für Hundehalter. Allerdings bezieht auch sie sich auf den Jagdhund. Sie kommt dann zum Einsatz, wenn der Jagdhund ein Tier verletzt oder tötet. Außerdem kommt die spezielle Haftpflichtversicherung für Schäden auf, wenn der Hund einen Verkehrsunfall verursacht.

Hüter des Hundes mitversichert

Die Jagdhaftpflichtversicherung versichert in der Regel auch Personen mit, die den Hund nicht gewerbsmäßig hüten. Damit sind beispielsweise die Ehefrau des Jägers oder Falkners oder die Kinder des Versicherten gemeint. Einige Versicherer verlangen nach einer entsprechenden Bescheinigung, also ob der Hund als Jagdhund gehalten wird. In dem Vertrag wird auch festgehalten, wie viele Hunde mitversichert sind.

Unterschiedliche Deckungssummen möglich

Bei den meisten Anbietern einer Jagdhaftpflichtversicherung kann die Deckungssumme ausgewählt werden. Sie reicht von drei bis 12 Millionen Euro und dient als Pauschale für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Einige Versicherer bieten auch eine Selbstbeteiligung in Höhe von 300 Euro an.

Wie hoch die Deckungssummen ausfallen und welche Schäden und Risiken versichert sind, richtet sich aber nach dem jeweiligen Versicherer.

Welche Risiken für Hundehalter sind in der Jagdhaftpflichtversicherung genau versichert?

Die Jagdhaftpflichtversicherung sichert bestimmte Risiken ab, die für Halter von Jagdhunden entstehen können. Neben dem Risiko durch die Haltung von Jagdhunden wird auch der Risiko im Gebrauch, beispielsweise bei Jagdveranstaltungen, mitgetragen.

Zusätzlich ist es mithilfe einer Extra-Vereinbarung auch möglich, einen speziellen Versicherungsschutz für den Jagdhund zu vereinbaren. Dabei geht es um Schäden, die das Tier im Rahmen der Jagdausübung selbst erleidet.

Pferd: Haftpflichtversicherung für den Vierbeiner

In der normalen Haftpflichtversicherung sind Kleintiere wie Meerschweinchen, Vögel und Katzen mitversichert. Anders sieht es aber bei den großen Vierbeinern, wie bei einem Pferd aus. Hier muss eine spezielle Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, um sich vor hohen Geldforderungen im Schadensfall zu schützen. Damit stellt die Pferd-Haftpflichtversicherung eine spezielle Form der Tierhalterhaftpflichtversicherung dar.

Pferdehalter haften für Schäden

Bricht das Pferd von der Koppel aus und verursacht einen Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschäden, kann es für den Halter teuer werden. Er haftet für sein Tier. Damit er nicht mit seinem Privatvermögen haften muss, bietet sich die Pferd-Haftpflichtversicherung an. Sie schützt aber nicht nur den Halter, sondern auch andere Personen:

Tierhüter: Freunde, Verwandte oder Nachbarn, die auf das Tier aufpassen
Reitbeteiligter: Voraussetzung ist eine Vereinbarung über die Reitbeteiligung
Fremdreiter: Reiter, der sich beim Reiten mit dem Tier verletzt

Welche Situationen sind abgesichert?

Welcher Schadensfall genau abgesichert ist, hängt immer von dem Versicherungsvertrag ab. In der Regel übernimmt der Basisschutz Schäden, die bei Reitturnieren, Kutschenfahren, Flurschäden oder Schäden durch einen ungewollten Deckakt entstehen. Mithilfe von Zusatzvereinbarungen können auch Pferdeanhänger, Fohlen, Mietställe und Reitutensilien mitversichert werden. Die Pferde-Haftpflichtversicherung greift nicht bei vorsätzlich herbeigeführten Schäden.

Ausreichende Versicherungssumme vereinbaren

In der Police lässt sich individuell die passende Versicherungs- oder Deckungssumme vereinbaren. Da vor allem Personenschäden sehr kostspielig werden können, bietet sich eine Deckungssumme zwischen drei und zehn Millionen Euro an. Nach diesen Kriterien und der Pferderasse richten sich schließlich auch die Versicherungsbeiträge.

Es ist zum Schadensfall gekommen, was nun?

Sollte es zu einem Schadenfall gekommen sein, muss dieser unverzüglich der Versicherung mitgeteilt werden. Sie prüft zunächst, ob sie für den Schadenersatz aufkommen muss. Ist dies der Fall, zahlt die Versicherung. Ist die nicht zum Schadenersatz verpflichtet, werden die Schadenersatzsprüche abgewehrt. Kommt es dann zu einem Gerichtsverfahren, übernimmt die Versicherung die Kosten und kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf des Prozesses.

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